Zunächst modelliert man die geplante PV-Anlage unter Berücksichtigung der Topologie. Dabei berücksichtigen wir Verkehrswege und schützenswerte Räume als Immissionsorte in unserem Modell. Man spricht von der Einmessung der PV-Anlage und der Bestimmung der Immissionspunkte der Umgebung.
Die eigentliche Blendberechnung fragt sich in einem iterativen Prozess immer “Was wäre wenn? – bei verschiedenen Winkeln, an verschiedenen Standorten und bei Verschattungen und kommt es zu physiologischer oder pychologischer Blendung.
Für die Blendberechnung werden beispielhaft die folgenden Berechnungen gemacht. Das Ergebnis ist immer ein Diagramm
Der Glare Hazard Plot stellt die erwartete okulare Wirkung jeder Minute prognostizierter Blendung dar. X-Achse: Der Sehwinkel der Blendungsquelle also der Winkel, den die sichtbare Blendfleckfläche am Auge einnimmt. Y-Achse: Die retinale Irradianz, also die Strahlungsleistung pro Fläche, die auf die Netzhaut trifft. Die drei Gefahrenzonen – grün, gelb und rot – basieren auf Literaturwerten und geben die erwarteten Auswirkungen auf das Auge wieder Der Referenzpunkt (gelb mit blauem Rahmen) zeigt die Gefährdung an, die durch die Betrachtung der ungefilterten Sonne entsteht